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ortsmuseum.ch
Oberdorfstr. 11
8340 Hinwil
Züri Oberland

Viola Ruth Löffler

Während meinen Ausbildungen zur Kindergärtnerin und später zur Mit zunehmender Freude unterrichtete ich während mehr als 30 Jahren im Schulalltag Malen und Zeichnen. Hauptsächlich für mich persönlich lernte ich in dieser Zeit immer wieder in Kursen dazu. Mein Interesse an der Malerei wurde immer grösser.


Seit ich nicht mehr arbeite, habe ich endlich Zeit, mich verstärkt mit bildnerischer Gestaltung auseinanderzusetzen, vor allem mit eigenem Malen und dem Besuch von Ausstellungen.


In diesen vier Jahren konnte ich an der Kunstakademie Trier eine intensive Ausbildung im Malerischen Gestalten machen. Wertvolle Impulse gab mir auch die Thüringische Sommerakademie.


Seit ich male, schaue ich genauer hin. Mit dem Malen habe ich einen Weg gefunden, flüchtige Schauspiele der Natur festzuhalten. Das geschieht zuerst immer durch Erleben. Dann mache ich Fotos und male farbige Skizzen. Im Atelier dient mir dieses Material dann als Grundlage für meine Bilder. Diese sind keine naturalistische Darstellungen, sondern entstehen aus meinen eigenen Vorstellungen.

Ich freue mich, dass ich nun Gelegenheit habe, einige neue Bilder im Ortsmuseum zu zeigen. Es sind gemalte und geschüttete Acrylbilder, die sich zwischen figürlicher Malerei und Abstraktion bewegen. Sie zeigen Spiegelungen in kalten Gletscherseen und flatternde Falter in der Luft. Eindrückliche Spiegelungen habe ich im Sustengebiet erlebt. Flatternde Sommervögel haben mich draussen vor der Haustüre und unterwegs im Zürcher Oberland in ihren Bann gezogen.

 

 

Mit der Malerei kam mir eine faszinierende Welt entgegen – spannende Werke, interessante Menschen, tiefgründige Orte. Es ist auch eine Welt, die die heutige und vergangene Geschichte der Menschheit erzählt. Vielleicht ist das Teil der Erklärung, warum das Malen zu einem Bestandteil meines Lebens geworden ist, den ich mir nicht mehr wegdenken kann.

 

 

Gertrud Schnyder

Im Ortsmuseum Hinwil stelle ich unter dem Titel «Kunst belebt…» aus. Absichtlich wählte ich einen Ausstellungstitel der vieles offen lässt. Neben meinen Acrybildern auf Leinwand kann ich so auch einen Einblick in meine Cartoon-Welt geben.

Ich male und zeichne schon seit meiner Kindheit. Meine künstlerische Laufbahn begann Mitte der 90er-Jahre mit Themenzeichnungen – vorwiegend mit Stiften und Markern auf Papier. Der Einstieg in die Acrylmalerei folgte schon bald. Seither habe ich verschiedene Weiterbildungskurse für abstraktes Malen mit Acryl und Strukturen, im In- und Ausland besucht.

 

 

Um mein Können auch im gegenständlichen Bereich zu erweitern und zu vertiefen sowie der Fantasie freien Lauf zu lassen besuche ich regelmässig die Cartoon-Schule «da Matto» in Seon. Vor kurzem wagte ich mich sogar an einen Workshop in Seengen in Karikatur. Dieser wurde von Tom Richmond geleitet, einer der anerkanntesten Cartoon/Karikaturisten aus Amerika. dessen arbeiten besser bekannt sind im MAD–Magazin.

Meine Inspiration hole ich aus dem täglichen Leben, der Literatur, und der grösste Teil aus meiner Erfindungsgabe und Intuition. «Kreativität fängt da an, wo der Verstand aufhört das Leben zu behindern».



Meine Bilder werden alle auf Leinwand (Leine/ Baumwolle) aufgebaut – mit Beigabe von Sand, Karton, Rost, Kohle, Kreide und andern Materialien, die mich für meine Gestaltungen inspirieren. Daraus entstehen oft verwittert anmutende Türen, Tore oder alte Wände mit ihrem besonderen Charme.